Cybersecurity Innovators
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Arista Networks verzeichnet 2025 ein außergewöhnlich starkes Wachstum durch AI-getriebene Rechenzentrumsinvestitionen, erhöht die 2026-Guidance deutlich, steht jedoch unter zunehmendem Margen- und Lieferkettendruck durch massive Speicher- und Halbleiterkosten.
Wesentliche Erkenntnisse
🚀 Rekordjahr 2025 mit starker AI-Dynamik
Umsatz +28,6 % auf 9,0 Mrd. USD; Q4-Umsatz 2,49 Mrd. USD (+28,9 % YoY). Non-GAAP-Bruttomarge 64,6 %, operative Marge 48,2 %. AI- und Cloud-Nachfrage ist primärer Wachstumstreiber.
🤖 AI-Netzwerkgeschäft verdoppelt sich 2026
AI-Networking-Umsatz soll von 2025 auf 3,25 Mrd. USD steigen. Fokus auf 800G-Ethernet, 1.6T-Migration vorbereitet. Ethernet-basierte AI-Architekturen etablieren sich zunehmend gegenüber proprietären Alternativen.
🌍 Internationale Expansion beschleunigt
Asien und Europa wachsen >40 % jährlich. Internationaler Umsatzanteil Q4: 21,2 %. Globale AI-Infrastruktur-Investitionen wirken als Multiplikator.
🏗️ Hohe Kundenkonzentration bleibt strukturelles Risiko
Zwei Großkunden machten 16 % bzw. 26 % des Umsatzes aus. Management erwartet 1–2 weitere >10 %-Kunden in 2026. → Konzentrationsrisiko bleibt signifikant.
🧠 Technologischer Wettbewerbsvorteil durch Telemetrie & EOS-Architektur
State-orientierte Architektur (EOS), CloudVision und AI-optimierte Telemetrie liefern differenzierte Netzwerk-Observability (RDMA-Monitoring, Congestion Analytics, Data Lake). Relevanter Vorteil bei AI-Cluster-Deployments.
💰 Extrem steigende Speicher- und Chipkosten belasten Margen
DDR4-Engpässe und steigende TSMC-Fab-Kosten führen zu „exponentiellen“ Preissteigerungen. 2026 Bruttomarge dennoch stabil bei 62–64 % guidiert – mögliche SKU-Preiserhöhungen angekündigt.
📦 Hohe Deferred Revenue & Akzeptanzklauseln erhöhen Volatilität
Produktbezogene Deferred Revenue steigt deutlich (Gesamt 5,4 Mrd. USD). AI-Deployments mit 6–18 Monaten Abnahmezyklen führen zu potenziell sprunghaften Umsatzrealisierungen.
⚖️ Kapitalallokation & Bilanzqualität solide, aber Working-Capital-intensiv
10,74 Mrd. USD Liquidität, 1,6 Mrd. USD Aktienrückkäufe in 2025. Purchase Commitments steigen auf 6,8 Mrd. USD – starke Vorleistung für AI-Chips, erhöht jedoch operatives Risiko.
Oracle meldet für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich beschleunigtes Wachstum im Cloud-Geschäft. Der Cloud-Umsatz steigt um 33 % auf 8 Mrd. USD, die Cloud-Infrastruktur (OCI) sogar um 66 % auf 4,1 Mrd. USD. Besonders stark wächst der GPU-bezogene Umsatz (+177 %) sowie der Multicloud-Datenbank-Konsum (+817 %). Insgesamt steigen die Erlöse um 13 % auf 16,1 Mrd. USD, das Non-GAAP-EPS legt um 51 % auf 2,26 USD zu (inkl. Sonderertrag aus dem Ampere-Verkauf).
Gleichzeitig baut Oracle seinen Auftragsbestand massiv aus: Die Remaining Performance Obligations (RPO) liegen bei 523,3 Mrd. USD (+433 % YoY), mit großen Verträgen u. a. mit Meta und NVIDIA. Diese Backlog-Dynamik stützt die Prognose von zusätzlich rund 4 Mrd. USD Umsatz in FY27.
Die Kehrseite: Der Free Cashflow ist mit –10 Mrd. USD klar negativ, getrieben von 12 Mrd. USD CapEx für neue Rechenzentrums- und AI-Infrastruktur. Oracle plant für FY26 rund 15 Mrd. USD höhere Investitionen als bisher – setzt damit aber konsequent auf die Monetarisierung des AI- und Cloud-Booms in den kommenden Jahren.



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